Einführung in die Heilige Geometrie:
Ein weiteres Bild der Heiligen Geometrie ist die sogenannte Fischblase (vesica
piscis)
Der Geist Gottes ist nun eine Kugel, was die Schöpfungsgeschichte so
ausdrückt: *
*
Das erste Bild, daß diesem Muster entspringt, ist ein Torus (eine
schlauchförmige Ringfläche, die durch Drehung des Kreises um eine in der
Kreisebene liegende, aber den Kreis nicht treffende Gerade entsteht,
(Abb.18). Diese Schneckenform geht aus der ersten Rotation hervor, was den
ersten sechs Tagen der Schöpfung entspricht. Man erschafft dieses Bild
also durch die Drehung des Musters, das so eine dreidimensionale
Ringfläche mit einem unendlich kleinen Loch im Zentrum entstehen läßt.
Dieser "Schneckenring" ist die früheste Urform des Universums, und die
einzige Form, welche die Fähigkeit besitzt, sich um und in sich selbst zu
drehen. Stan Tenen1 gelang es in 20 -jähriger Forschungszeit, die Spirale einer 3D-Ringfläche nachzuziehen. Diese Spirale reduzierte er auf das zu ihrer Definition notwendige Minimum und setzte sie in ein dreidimensionales Tetraeder (Abb.19). Dabei fand er heraus, daß Licht, das mit einem bestimmten Einfallswinkel durch das so präparierte Tetraeder fällt, ganz außergewöhnliche Schatten der Spirale wirft. Werden die durch das Ringspiralen-Tetraeder entstehenden Schattenumrisse auf eine zweidimensionale Fläche projiziert, zeigen sie die Form der hebräischen Buchstaben. Alphabetisch geordnet und in richtiger Schreibweise. Stan Tenen entdeckte weiter, daß er durch eine Neupositionierung der Spirale im Tetraeder alle griechischen Buchstaben projizieren konnte. Eine weitere Positionsänderung brachte die arabischen Buchstaben hervor. Durch einfaches drehen des Spiralsegments innerhalb des Tetraeders können so 27 verschiedene Symmetrische Positionen erreicht werden. Das erste, was die Genesis also hervorbrachte, war die Verbindung der metaphysischen Form mit der Sprache. Innerhalb der ersten sieben Tage der Schöpfungsgeschichte war dieser Vorgang abgeschlossen. ![]() ![]()
Damit haben wir ein rotierendes Energiewirbel-Muster in Gang gesetzt, das durch die Fertigstellung jedes weiteren Rotationsmusters eine neue Form erschafft, die wiederum die Basis einer neuen Schöpfung ist. Die Rotation beginnt immer an den zentralsten Punkten (Abb.20). Die nächste Rotation erschafft eine Form wie in (Abb.21). Wenn man bestimmte Linien aus der Abb.21 entfernt, entsteht das sogenannte Ei des Lebens (Abb.22), das eine zweidimensionale Darstellung einer dreidimensionalen Figur ist. Das Ei des Lebens besteht eigentlich aus acht Kugeln, wobei die hier unsichtbare achte Kugel genau hinter der zentralen Kugel liegt. Das Ei des Lebens ist das Schema, durch das die Harmonien der Musik, wie auch die des elektromagnetischen Spektrums, miteinander verbunden sind. Darüber hinaus ist es das Grundmuster aller biologischen Lebensformen und ausnahmslos jeder nur denkbaren Struktur.
Die Lebensblume ist also eine ganz besondere, wirklich heilige Form, denn
sie entschlüsselt den Aufbau der Schöpfung. Die Frucht des Lebens hält 13
Informations-Systeme bereit, vier davon werden wir näher betrachten. Die
gesamten 13 Systeme beschreiben jeden einzelnen Aspekt unserer Realität.
Alles, was wir uns vorstellen, sehen, fühlen, schmecken und riechen können
- alles ist bis zum letzten Atom definiert. Man erreicht diese 13 Informations-Systeme durch die Verbindung von weiblicher mit männlicher Energie, denn aus der Symbiose von männlich und weiblich entsteht immer Neues. Außer der ersten besitzen aller folgenden Formen die runden Linien weiblicher Energie; und der einfachste Weg, männlicher Energie, gerade Linien, dazuzutun, ist es, die einzelnen Kreiszentren durch Geraden miteinader zu verbinden. So erhält man eine Form, die "Metatron's Würfel" genannt wird (Abb.30). Metatron's Würfel beinhaltet das dreidimensionale Abbild von vier der insgesamt fünf "platonischen Körper" (Abb.Körper). Dabei handelt es sich um kovexe Polyeder, die von regelmäßigen Vielecken begrenzt werden und in deren Ecken sich die gleiche Anzahl Kanten zusammenstoßen und die Winkelsumme kleiner als 3600 ist. Bei gleichseitigen Dreiecken gibt es dazu drei Möglichkeiten, und so gibt es drei platonische Körper, deren Begrenzungsflächen gleichseitige Dreiecke sind: Tetraeder (4 Flächen, 6 Kanten, 4 Ecken), Oktaeder (8 Flächen, 12 Kanten, 6 Ecken), Ikosaeder (20 Flächen, 30 Kanten, 12 Ecken). Außerdem gibt es einen platonischen Körper, der von Quadraten begrenzt wird, das Hexaeder, also der Würfel (6 Flächen, 12 Kanten, 8 Ecken) und einen weiteren, dessen Begrenzugsflächen regelmäßige Fünfecke sind, das Dodekaeder (12 Flächen, 30 Kanten, 20 Ecken). Da bei drei zusammenstoßenden regelmäßigen Sechsecken die Winkelsumme schon 3600 beträgt, kann es nur fünf platonische Körper geben. Den Namen erhielten sie von Plato, obwohl Pythagoras die Körper schon 200 Jahre früher kannte und sie "regelmäßige Körper" nannte.
Die fünf platonischen Körper spielen eine sehr wichtige Rolle, da sie die Komponenten des uns umgebenden Energiefeldes bilden. Es ist eine wenig bekannte Tatsache, daß vier der fünf regelmäßigen Körper aus Metatron's Würfel stammen, und die meisten Autoren die sich mit der Heiligen Geometrie befassen, scheinen diesen Umstand entweder gar nicht zu verstehen oder ihm keine Bedeutung beimessen.
Um die platonischen Körper aus Metatron's Würfel zu erhalten, muß man die
entsprechenden Linien entfernen. Hat man sie wegradiert, entsteht zunächst
der Würfel aus (Abb.31), der bis in die Unendlichkeit reicht, also ein
zweidimensionales Bild eines dreidimensionalen Objekts, daß einen Würfel
im Würfel in einem ganz speziellen Verhältnis zeigt. Bei der Entfernung
anderer Linien entsteht das Tetraeder in (Abb.32), bei dem es sich
eigentlich um zwei Rücken an Rücken liegende Teraeder handelt, also um
einen Stern-Tetraeder. (Abb.33) zeigt uns das Oktaeder mit zwei an den
Grundflächen aneinandergelegten Pyramiden, und die (Abb.34) gibt das
Isokaeder wieder. In den Schulen des Alten Agypten und Atlantis hatten diese fünf Körper und die Kugel noch eine weitere Bedeutug: Sie repräsentieren die fünf Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer und Äther, die wandelbare Formen besaßen. Dabei wurden die Elemente den platonischen Körpern wie folgt zugeordnet: Das Tetraeder dem Feuer, der Würfel der Erde, das Oktaeder der Luft, das Ikosaeder dem Wasser und das Dodekaeder dem Äther oder Prana. Die Kugel repräsentiert das Große Nichts, aus dem alles hervorging. Die sechs Formen sind also das Muster, mit dem alles erschaffen werden kann. Atome, also die Teilchen, aus denen sich Materie zusammensetzt, sind eigentlich nur Kugeln, die von Elektronen mit 9/10tel der Lichtgeschwindigkeit umkreist werden. Die Rotation erzeugt eine Elektronenwolke, die von der Form her eine Kugel beschreibt. Bei Kristallen gehen die Atome (Kugeln) Gitterstrukturen ein und bilden so entweder eine gerade Kante, ein Dreieck, ein Tetraeder, einen Würfel, ein Oktaeder, ein Ikosaeder oder ein Dodekaeder.
Obgleich wir nicht danach aussehen, sind wir innerlich und äußerlich doch nur reine Geometrie. Vor der Empfängnis ist die Eizelle eine Kugel und die größte Zelle des menschlichen Körpers. Da sie fast 200 mal größer ist als jede andere durchschnittliche Zelle, kann man sie sogar mit dem bloßen Auge erkennen. Die kugelförmige Eizelle enthält eine weitere Kugel, den sogenannten weiblichen Vorkern mit seinen 22 + 1 Chromosommen, also genau die Hälfte dessen, was einen Menschen ausmacht. Die Zellmembran (zona pellucida), welche die Eizelle umgibt, hat eine Innen- und eine Außenseite. In der Zellmembran liegen zwei polare Körper. Die Empfängnis setzt in dem Moment ein, wo das Spermium die Eizelle erreicht. Dabei sind Hunderte von Spermien nötig, um überhaupt in die Nähe des Eis zu gelangen.
Von diesen Hundertschaften arbeiten 11, 12 oder 13 Spermien sozusagen im
Team zusammen, und ihr absolut einheitliches Vorgehen ermöglicht es einem
von ihnen, schließlich in die Eizelle einzudringen. Bei diesem Vorgang
fällt die Geißel des Spermiums ab und nur der Kopf bleibt übrig. Dieser
Kopf, oder der männliche Vorkern, wie er auch genannt wird, hat die
gleiche Größe wie der weibliche Vorkern. Wenn beide Vorkerne sich
verbinden, entsteht die Form der schon besprochenen »Fischblase«. An
diesem Punkt enthalten die beiden verschmolzenen Zellen das ganze Wissen
des Universums. Spermium und Eizelle durchdringen einander und werden zur
ersten Zelle, der Zygote oder befruchteten Eizelle, die jetzt 44 + 2
Chromosomen enthält. Nun findet die Zellteilung statt (Abb35) und die
beiden polaren Körper, oder Zentriolen, wandern an die entgegengesetzten
Enden der Zelle, wo sie den nördlichen und südlichen Zellpol bilden.
Gleichzeitig werden die mikrotubulären Strukturen des Spindelapparates
ausgebildet, das ist ein röhrenförmiges Gebilde, von dem keiner so genau
weiß, wo es eigentlich herkommt. Die Chromosomen teilen sich hälftig auf,
und ordnen sich in der Mittelebene zwischen den beiden Spindelpolen an.
Hier und jetzt entscheiden sich zum Beispiel die späteren Proportionen
eines Menschen; in der ursprünglichen Zelle sitzt also eine »kleine
Person«.
Die Zygote teilt sich dann in vier Zellen, welche die Form eines
Tetraeders in einer Kugel haben (Abb36). Mit der nächsten Teilung
entstehen acht Zellen und ein Stern-Tetraeder, das auch ein Würfel ist
(Abb37). An diesem Punkt erkennen wir das Ei des Lebens. Die acht Zellen
sehen völlig identisch aus und haben mehr mit dem zu tun was wir wirklich
sind als unsere äußere Erscheinung oder unser Körper. Diese acht Zellen
liegen im geographischen Zen0trum unseres Körpers, also unterhalb des
Steißbeins in der Nähe des Damms. Verglichen mit der Lebenserwartung
unseres physischen Körpers sind diese acht Zellen so gut wie unsterblich.
Alle Energiefelder und -Gitter um unseren Körper haben ihr Zentrum und
ihren Ursprung in diesen acht Zellen, von denen aus wir kreisförmig
wachsen. Die acht ersten Zellen teilen sich dann in weitere acht Zellen und bilden so einen Würfel in einem Würfel. Ab jetzt läuft die Zellteilung nicht mehr in symmetrischer Geometrie ab: Wenn man von 16 zu 32 Zellen geht, sind zwei Freiplätze entstanden und schon bei 32 bis 64 Zellen ist alles absolut asymmetrisch geworden. Der Embryo wird hohl und nimmt wieder die Form einer Kugel an. Der nördliche Zellpol wandert durch die hohle Kugel, wächst hinab und verbindet sich mit dem südlichen Zellpol. So entsteht in der Mitte eine Art Röhre, die sich schließlich zu der bekannten dreidimensionalen Ringschnecke krümmt. Das eine Ende wird sich zurn Mund entwickeln, das andere zum Anus. Ab hier beginnt die Unterteilung, und die Charakteristika derjeweiligen Lebensform, sei sie menschlich oder tierisch, bilden sich heraus. Der Ablauf ist also immer gleich: Das Leben beginnt mit einer Eizelle oder Kugel, wandelt sich in ein Tetraeder, dann in ein Stern- Tetraeder, in einen Würfel, in eine weitere Kugel und schließlich in eine röhrenförmige Ringschnecke einen Torus.
Die Verhältniszahl »Phi«Wir wollen uns nun einmal mit der Geometrie des Raumes um unseren Körper beschäftigen. Das erste Konzept, daß ich hier vorstellen möchte, ist das sogenannte Phi-Verhältnis. Phi ist eine transzendente reelle Zahl, deren Ziffern sich nie wiederholen. Ihr Wert liegt bei 1,6180339..., wobei die Stellen hinter dem Komma sich ins Unendliche fortsetzen. Das Erstaunliche an Phi ist, daß sie allen organischen Strukturen innewohnt. Das Phi-Verhältnis ist eine Proportion. Wenn man eine Linie (C) im Verhältnis Phi in A und B unterteilt, dann entspricht A geteilt durch B der Größe von B geteilt durch C, oder 1,6180339... Anhand von (Abb.39) können wir die Entstehung der Zahl Phi nachvollziehen: Man beginnt mit einem Quadrat, das man mittig vertikal teilt. Wenn die eine Hälfte von einer Geraden (B) diagonal durchschnitten wird, dann ist A geteilt durch B gleich B geteilt durch C, und das Verhältnis entspricht 1,6180339.
Der Aufbau des organischen Lebens basiert auf Phi. Die Fingerknochen
menschlicher Hände stehen zum Beispiel alle im Verhältnis Phi zueinander.
Der erste Knochen eines Fingers ist Phi-proportional zum zweiten, der
zweite Phi-proportional zum dritten, usw. Das gleiche trifft auch auf den
Knochenaufbau der Füße und Beine zu, Alle Gesetzmäßigkeiten sind in den
Proportionen unseres eigenen Körpers verankert. Das Bild des unseren
Körper umgebenden Feldes ist das gleiche. das auch alles andere umgibt und
aus dem alles erschaffen wurde. Sehen wir uns nun einmal Leonardo da
Vinci's berühmtes Bild »Die Proportionen des Menschen« an (Abb.40): Die
Arme und Beine weit gestreckt, die Füße flach aufliegend, paßt sich der
menschliche Körper in ein Quadrat oder einen Würfel ein, deren Zentren mit
dem Ende des Steißbeins oder Damms zusammenfallen, jener Stelle, wo die
acht ersten Zellen wiederum eine Würfelform beschreiben.
Der Mensch besitzt also einen kleinen Würfel in sich und einen großen um
sich herum. Man kann die menschliche Figur auch in einen Kreis setzen,
dessen Zentrum dann am Bauchnabel wäre. Das Quadrat und der Kreis treffen
sich an den Füßen, wobei der Abstand zwischen dem Nabel und dem Ende des
Steißbeins genau halb so groß ist, wie der Abstand zwischen dem höchsten
Punkt des Kopfes und dem äußeren Kreisrand. Wenn man das Zentrum des
Kreises vom Nabel nach unten zum Steißbein verschiebt, erhält man das Bild
des Phi-Verhältnisses (Abb.41), Das Verhältnis stimmt dann, wenn Kreis-
und Quadratumfang gleich sind (Abb.42). So kann man einen Körper in einem
Körper in einen Kreis setzen und durch eine Nord- Süd- Achse mittig
teilen, dann ist es möglic, auf mathematischem Wege PHI herzuleiten.
Die SpiraleKommen wir nun auf das Quadrat zurück. das genau um den Kreis paßt, von einer vertikalen Mittellinie geteilt wird, und dessen eine Hälfte eine Diagonale durchläuft. Mit einem Zirkel kann man nun die Diagonale als Kreisradius weiterziehen und das Rechteck dadurch komplettieren, indem man die beiden entstehenden Linien miteinander verbindet. Es entsteht auf diese Weise ein Rechteck des Goldenen Schnitts (Abb.43). Das Rechteck des Goldenen Schnitts ist so konstruiert, daß man mit dem Maß seiner kürzesten Kante ein Quadrat zeichnen kann. Übrig bleibt dann ein weiteres Rechteck, das mit 1,618... in Proportion zum größeren Rechteck steht.. So kann man das ewig weiterführen und erschafft auf diese Weise eine unendliche Spirale (Abb.44), deren Entstehung auf dem Rechteck des Goldenen Schnitts basiert. Dieses Rechteck besitzt durch seine Diagonale männliche Energie und weibliche durch die gekrümmte Linie der Spirale. Die Fibonacci-Sequenz Leonardo Fibonacci, auch hekannt unter dem Namen Leonardo von Pisa, oder Lconardo Pisano, wurde um 1180 geboren und starb um 1250. Er war ein italienischer Mathematiker am Hof Kaiser Friedrichs II und verfaßte 1202 die erste systematische Einführung in das indische Zahlenrechnen, sowie geometrische und zahlentheoretische Schriften. Er erkannte auch den gesetzmäßigen Ablauf des pflanzlichen Wuchsverhaltens und stellte fest, daß dieses einzigartige Konzept auch auf alle anderen biologischen Bereiche anwendbar ist. Das Konzept funktioniert nach einer festgelegten Zahlenreihe oder Sequenz: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233,usw... Das Muster dieser Sequenz taucht immer wieder auf, weil es in der Spirale des Goldenen Schnitts begründet ist, die sich unendlich nach innen und nach außen fortbewegt, ohne Anfang oder Ende. Das Leben kann etwas, das nirgendwo beginnt, nichts tun, da es nicht weiß, wo es anfangen soll. Die Fibonacci-Sequenz bietet dem Leben jedoch mit ihrer Zahlenreihe und der l als Anfang die nötige Orientierungshilfe und Lösung. Wenn man innerhalb dieser Sequenz eine Zahl durch die vorhergehende teilt, und das Dividieren auf diese Weise fortführt, gelangt man schnell an den Punkt, wo man der transzendenten Zahl 1,6180339... sehr nahe kommt. Beispiel: 1 geteilt durch 1 = 1
Dieses Rechenbeispiel veranschaulicht, das die Quotienten in ihrer Abfolge
teils über und teils unter der transzendenten Zahl 1,6180339... liegen,
sich ihr dabei zwar immer weiter annähern, sie aber nie erreichen können.
schließlich kommt man der Phi-Zahl so nahe, daß die Differenz schon fast
nicht mehr nachvollziehbar ist. So geht das Leben mit allem um, was keinen
Anfang und kein Ende hat. (Abb.45) zeigt uns den geometrischen Aufbau
dieser Sequenz: Man benutzt die Diagonale des ersten Quadrats als Ausgangsmaß und bewegt sich genau eine Einheit weiter, dreht sich sodann um 90' und bewegt sich eine weitere Einheit fort. Jetzt folgt wieder eine 90'-Drehung mit zwei Diagonal-Bewegungen, dann wieder eine 90'-Drehung und drei Diagonal-Bewegungen. So geht das dann mit den 90'-Drehungen und 5, 8, 13... Diagonal-Bewegungen mit der Spirale der Natur entsprechend unendlich weiter. (Abb.46+47) zeigt den geometrischen Vergleich zwischen einer Fibonacci-Spirale links und einem logarithmischen Rechteck des Goldenen Schnitts rechts. Ein Fibonacci-Rechteck besteht aus sechs gleichen Quadraten. Die Fibonacci-Spirale besitzt im Gegensatz zur logarithmischen Spirale des Goldenen Schnitts einen echten Anfang. Die beiden nähern sich jedoch sehr schnell an, wie man sieht.
Kommen wir nun auf da Vinci's Zeichnung zurück: Bei genauem Hinsehen erkennen wir, daß Leonardo die verschiedenen Körperteile mit Linien versehen hat. Wenn man diese Linien an Armen, Brust, Nacken und Knien verlängert, entsteht ein 8 x 8 Quadrate umfassendes Gitter (Abb.48). Die Fibonacci-Sequenz bildet die Basis der acht Energiespiralen, die unseren Körper umgeben.
Diese Spiralen fokussieren sich in den acht Quadraten, die um die vier
Zentralquadrate liegen (Abb.49) (Abb.50) stellt die 64 Quadrate mit den
Energiespiralen dar, wobei die Spiralen auf zwei verschiedene Arten
entstehen können. (Abb.51) zeigt die erste Entstehungsweise: Die
Ausgangspunkte werden durch die acht Quadrate gebildet, welche die vier
zentralen Quadrate umschließen. Jede Spirale läßt sich anhand der
Fibonacci-Sequenz (1, 1, 2, 3, 5, 8, 13...) nachvollziehen. Diese Spiralenart nennt man »Spiralen des Weißen Lichts«. Sie sind in ihrem Aspekt männlich und von elektrischer Natur. Aber die Spiralen können auch die andere Richtung nehmen, wie uns (Abb.52) zeigt:
Um sie auf diese Art entstehen zu lassen, muß man durch den zentralen Nullpunkt, also den Schoß oder das metaphysische Nichts, gehen. Spiralen dieser Kategorie bezeichnet man als »Spiralen des Schwarzen Lichts«. Sie sind in ihrem Aspekt weiblich und von magnetischer Natur. Man kann die ersten acht Zellen der menschlichen Zygote (das befruchtete Ei), oder »Das Ei des Lebens«, über dieses Gitter legen. Diese Geometrie hat für uns Menschen ab dem Tag der Empfängnis das ganze Leben lang Gültigkeit.
Das Acht-Punkte-Chakra-System gleicht der Bewegung der acht Noten auf der
Tonleiter, wobei das Muster des »Ei des Lebens« im menschlichen Körper
aber aufgefaltet ist. Die Chakras beginnen am untersten Ende des
Steißbeins, am Damm, und führen bis über den Kopf (Abb.55). Es handelt
sich hierbei um die stark vereinfachte Variante eines hinduistischen oder
tibetischen Systems, denn in Wirklichkeit verfügen wir noch über weitere
Chakren, die ober- und unterhalb unseres Körpers liegen.
Das Chakra unter den Füßen repräsentiert die Bewußtseinebene von der wir
kamen, das Chakra über dem Kopf das Bewußtsein zu dem wir streben, und
beide stehen im Phi-Verhältnis zu einander. Das untere ist sehr kurz, das
obere sehr lang. Im Chakrensystem-System finden wir die gleichen
»Halbtöne« wieder, die auch in der Musik vorkommen. Chakras sind wie
Linsen, durch die wir unsere Realität interpretieren. Wenn zum Beispiel
eine neue Seele das Licht der Welt erblickt, wird ihr ganzes Sinnen und
Trachten auf das Überleben in der dritten Dimension ausgerichtet sein. Als
nächstes suchen Seele und Geist den Kontakt zu anderen Lebewesen hat man
sich erst einmal etabliert und sexuelle Kontakte gehabt, will man
zwangsläufig als nächsten Schritt eine Kontrollfunktion übernehmen. Diese Aspekte werden durch die ersten drei unteren Chakras symbolisiert. Dann stößt man auf eine große Mauer und ein »halbtöniger« Richtungswechsel findet statt. Diese Blockade ist erst durch die Meisterung der ersten drei Chakras zu überwinden, und nachdem man das geschafft hat, erreicht man das vierte Chakra des Systems das Herz-Chakra. Das fünfte Energie-zentrum ist das Kehl-Chakra, das eng mit der Musik verbunden ist. Das sechste Chakra sitzt in der Mitte der Stirn zwischen den Augenbrauen und repräsentiert die Geometrie. Schließlich erreichen wir das siebte Energiezentrum bei der Zirbeldrüse, das wir als das »Dritte Auge« kennen. Hier trifft man auf eine weitere Blockade und einen weiteren »halbtönigen« Richtungswechsel. Das bringt uns zum achten Chakra, das oberhalb des Kopfes liegt und die nächste Phase unserer Bewußtseinsevolution anzeigt. Dieses Acht-Punkte-System spiegelt nur die »Weißen Tasten« der Tonleiter wider, und somit handelt es sich, wie bereits erwähnt, um ein sehr vereinfachtes Schema. Weil es aber eben auch fünf schwarze Tasten gibt also um einen halben Ton erhöhte oder herabgesetzte Noten muß es auch im Chakra-System zwölf Punkte geben, wobei das feinstoffliche Energiezentrum oberhalb des Kopfes das dreizehnte Chakra darstellt (Abb.56).
Diese 12 Punkte repräsentieren an jedem Ort fünf Nebenchakras, so daß es
sich in Wirklichkeit um 60 Zentren handelt. Jede der zwölf Gruppen mit
jeweils fünf Chakras ist durch 90' von der nächsten getrennt. Entlang der
menschlichen Wirbelsäule erstreckt sich der Hauptenergiekanal, der am Damm
beginnt und bis zur Fontanelle der Schädeldecke reicht, genau gerade, wie
eine Fluoreszenz-Röhre. Die 12 Chakra-Punkte sind an diesem Kanal
sozusagen aufgereiht, wobei der Abstand zwischen den einzelnen
Energiezentren 7,23 cm beträgt. Das ist das Maß einer durchschnittlichen
Handbreite oder die Spanne zwischen Kinn und Nasenspitze. Die Energie
wirbelt spiralförmig im Chakra-System nach oben und dreht sich jeweils um
90', während sie einen Chakra-Punkt nach dem anderen durchläuft. Am
Wurzel-Chakra (Abb.57) weisen alle fünf Kanäle in einer Reihe nach vorne.
Die Öffnung der Vagina und die kleine Öffnung des Penis haben beide die
Form der Fischblase (Vesica piscis). Die gesamt Energie fließt innerhalb dieser fünf Punkte von vorne nach hinten, und während sie die 7,23 cm hinauf zum zweiten Chakra, also zu den Eierstöcken steigt, wechselt sie die Richtung mit einer 90'-Drehung. Nach weiteren 7,23 Zentimetern und einer weiteren 90'-Wendung erreicht die Energie den Nabel, wo uns die Nabelschnur einst mit der Mutter verband. Hier läuft die Energie im Gegensatz zum Wurzel-Chakra von hinten nach vorne. Im Solarplexus, der ebenfalls die Form der Fischblase hat, strahlt die Energie wie in den Eierstöcken seitlich aus. Als nächstes durchläuft sie das Brustbein, ein spezieller, mit der Kreisform verbundener Punkt (Abb.58).
Im fünften Chakra schließt sich der Kreis, denn es enthält alle vorhergehenden Bewegungen. Die Energie hat jetzt eine ganze 360'-Rotation vollführt und somit alle Richtungswechsel erfahren. Deshalb ist die menschliche Brust auch nach vorne gewölbt und gleichzeitig zur Seite geteilt. Hier liegt der Punkt des Christus-Bewußtseins, auf 19,5' Breite des menschlichen Körpers, und beschreibt die Form eines Kreuzes. Als sechstes kommt das Herz, als siebtes der Adamsapfel oder Kehlkopf, und als achtes das Kinn. Dann wird eine weitere Oktave angeschlagen und die Energie fließt durch den Kopf. Die Physiognomie des Gesichts korrespondiert mit den Chakra-Punkten im Kopf. Vom Kinn aus rotiert die Energie mit einer 90'-Drehung zum Mund (die Energie läuft hin und her), dann zur Nase (Energiebewegung von hinten nach vorne), zu den Augen (wieder eine seitliche Bewegung der Energie), und schließlich zum Dritten Auge, wo die Energie wieder eine volle 360'-Drehung abgeschlossen hat. Die externen Chakra- Punkte Wir besitzen auch externe Chakra-Punkte, die, wie der Name schon sagt, außerhalb unseres physischen Körpers liegen. Wir sind von einem Stern-Tetraeder mit acht externen Chakra-Punkten umgeben (Abb.59). Dabei stimmen die äußeren Chakra-Punkte nicht nur von der Lage her mit den inneren überein, sie pulsieren auch in harmonischem Einklang. Unser Chakra-System hat also einen internen und einen externen Aspekt. Das uns umgebende Stern-Tetraeder setzt sich aus zwei Einzelpyramiden zusammen, wobei das mit der Spitze gegen oben weisende Tetraeder den männlichen Aspekt verkörpert, das mit der Spitze zur Erde reichende hingegen der weiblichen Symbolik entspricht (Abb.60).
Diese Einteilung ist auf Männer und Frauen stets in gleicher Weise
anwendbar. Logischerweise kann es nur zwei Möglichkeiten geben, den
männlichen beziehungsweise weiblichen Körper symmetrisch in das jeweilige
Stern-Tetraeder einzupassen: Wenn die Spitze an der Basis des männlichen
Tetraeders nach vorne weist, paßt der Mann. Wenn der Basisspitze des
weiblichen Tetraeders nach vorne weist, paßt die Frau. Da das
Stern-Tetraeder mit dem zentralen Punkt der Körpers am Ende der
Wirbelsäule verbunden ist, bewegt es sich zum Beispiel beim Springen mit
nach oben. Beim Sitzen senkt es sich der Körperbewegung folgend ab.
(Abb.59) demonstriert uns in zweidimensionaler Weise, wie ein Mann in ein
Stern-Tetraeder paßt. Wäre hier eine Frau dargestellt, müßte sie mit dem
Rücken zum Betrachter stehen. Die (Abb.60) zeigt ein Stern-Tetraeder aus
der Vogelperspektive und veranschaulicht die Plazierung von Mann und Frau
innerhalb der Form. Das Auge
Der Aufbau von Auge und Licht sind absulut identisch, die gesamte
elektromagnetische Struktur, die auch die Geometrie der "Fischblase" in
sich trägt (Abb.61), ist darin enthalten. In der Fischblase finden, wie
bereits besprochen, zwei gleichschenklige Dreiecke Platz, deren gemeinsame
Grundfläche der Breite der Fischblase entspricht, während die vertikale
Mittellinie ihre - Länge definiert. Wenn man die erste Fischblase nun der
Länge nach um 90' dreht, erhält man die Breite der nächstgrößeren
Fischblase. So läßt man die jeweils entstehenden Kreisschnittflächen immer
weiter und weiter rotieren, wodurch ein sich unendlich fortsetzendes
Muster entsteht. Ein elektromagnetisches Feld, oder Licht, ist ein
elektrisches Feld mit einem um 90' gedrehtem Magnetfeld . Das elektrische
Feld bewegt sich als Welle, das Magnetfeld bewegt sich um 90' gedreht, und
das ganze Gebilde rotiert, während es sich räumlich fortbewegt (Abb.62).
Unsere Wissenschaft wird bald die Entdeckung machen, daß die elektrischen Schwingungen innerhalb eines elektromagnetischen Feldes der Länge der Fischblase entsprechen, während die magnetischen Schwingungen der Breite der Fischblase gleichkommen, und daß sich beides proportional zueinander verhält. Die Wellen rotieren spiralförmig mit 90' wie die Fischblase auch. Logarithmische Spiralen bewegen sich ebenfalls an elektromagnetischen Energiespiralen entlang. Das Licht als Sender und das Auge als Rezeptor haben das gleiche geometrische Muster, denn der Empfänger (das Auge) muß sich schwingungsmäßig auf den Reizgeber einstellen, da sonst eine Informationsübertragung nicht möglich wäre. Unser ganzer Körper schwingt also in Übereinstimmung mit allem, was er wahrnehmen kann: Töne, Klänge, Vibrationen, Musik und Licht.
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Quelle: http://www.wissenspool.de/cgi-bin/wissen/gen_mod.cgi?wohin=geo-1